Ritterhaus Chasa de Capol

Sgraffito und Ornamente wie die Jakobsmuschel in Rebschwarz dokumentieren Geschichte aus mehreren Jahrhunderten.

Kloster St. Johann Müstair

Gerne  chauffieren wir Sie mit unserer "Traction" an ein Ziel oder unternehmen mit Ihnen eine Ferien-Heimatkunde-Fahrt.

Capuns

Aus eigener Herstellung, mit Sorgfalt frisch zubereitete Speisen, traditionell und mit ethischem Verantwortungsbewusstsein.

Chadafö

In der einstigen Russ-schwarzen Hospiz-Kueche wird auch heute noch im 500 Jahre alten Holzofen Brot gebacken.

 

 

Unsere erste Cuvée

Tiefe und breite Kraft mit Eleganz vereint.

Im Rittersaal

dinieren wo bereits Maximilian I Rex und Oswald von Wolkenstein tafelten.

Stüva

 

Gartenrestaurant

 

Hotelpark

 

Eigene Gerste

Selbst angebaute Gerste, in Sta. Maria von Hand mit traditionellen Geraetschaften gesaet, geerntet und verarbeitet.

Auch Kartoffeln, Beeren, Aepfel, Gewuerze, Mangold und Salate stammen aus unserer Landwirtschaft.

Reifung im Fasskeller

 

Junkerngewölbe

Raclette am offenen Holzfeuer zubereitet.

Bar Marco Polo & Davidoff Lounge

Der Treffpunkt am Kaminfeuer. 

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Adelsbrief mit Capol Wappen 1481

Teil eines bestehenden Baus wird abgetragen, davon erhalten sind tiefgreifende Fundamentmauern. Ab 1199 entsteht ein Gebaudekomplex mit Hauskapelle, Refektorium und ein Hospiz. Seither residiert auf mehrere Jahrhunderte das aus Venedig abstammende Geschlecht Polo, mutiert in Ca-Polo, Capol (Hausmacht des Polo). Sie bekleideten Vertrauenspositionen der jeweiligen Regentschaften (Repubblica Veneta, Fuerstbistum Chur, Haus Habsburg), wirkten als Wirtschafter (weltliche Proepste) des unweit gelegenen Benediktinerinnen-Klosters St. Johann in Mustair, ersteigerten Podestaten-Aemter in der Valtellina. Sie erledigten zahlreiche Amtsgeschaefte, welche zugleich die Geschichte des Hauses praegten. Im oestlichen Anbau betreuten Augustiner-Moenche einen Hospizbetrieb mit Kapelle und Refektorium. Der Nord-Trakt war ausgestattet mit der Oekonomie. 1481 erhebt Kaiser Friederich III die Capols in den Grafenstand. 1506 weilt dessen Sohn Maximilian I Rex in der Chasa de Capol. 1677 Ausbau der Stuben in Arvenholz. 1728 ist das Geburtsjahr des galanten Komponisten Petrus Sebastianus de Capol. 1774 nach dem Dorfbrand, Aufbau von Walmdaechern. Im Jahre 1838 erlosch dieser Stamm der graeflichen Familie de Capol. Das Haus wurde sich selbst ueberlassen. 1917 Einsturz des Oekonomietraktes verursacht durch aussergewoehnliche Schneelast und Dachreparatur durch das waehrend der Grenzbesetzung hier weilende Militaer. Nach rund 120 Jahre Leerstehen, wird das Ritterhaus von meinen Eltern Ernst T.A. und Nicolina Schweizer erworben und mit viel Herzblut und Verzicht zu neuem Leben erweckt. Mittlerweile wurde die Pflege dieses Kulturerbes der zweiten Generation uebertragen; Die Chasa entwickelt sich sanft und nachhaltig.

Der Geist der Capols, der Augustinermoenche, der Saumer, der Ritter und Minnesaenger ist alleweil noch zu spueren. Heute sind es Liebhaber des Besonderen, die sich hier ganz zuhause fuehlen, und Koestlichkeiten aus der Schlosskueche schaetzen sowie der im Eichenfass reifende Wein aus dem karolingischen Keller.
Herzlich Willkommen! Ramun mit Elvira und Ernst T.A. Schweizer.